St. Roman liegt in Österreich, aber nur 20km von Passau entfernt und auch nicht weit von der Tschechischen Grenze. Als Josef Klier dann zum Werfertreffen und Wurfwettbewerb bei sich auf die Wellness-Ranch einlud, fanden sich 17 Messerwerfer und Messerwerferinnen aus 4 Ländern (AT/CZ/D/CH) ein. Die Gruppe der tschechischen Teilnehmer nutzte die Gelegenheit für einen Kurzurlaub, die meisten hatten ihren Partner dabei.
Viele waren schon am Freitag angereist und nahmen die gute Gelegenheit war, um schon zu trainieren. Abends dann saß man in Josefs gemütlicher Western-Kneipen-Hütte, erneuerte alte Bekanntschaften (beispielsweise von Erlangen 2007) und unterhielt sich mit bis dato unbekannten Werfern.
Am Samstag ab 10 Uhr ging es dann mit den Wettbewerben los. Die zwei perfekten Zielscheiben, 20cm dick und auf ein klappbares Gestell montiert, standen auf einer eingezäunten Koppel, zwei Übungsscheiben separat. Nachdem die Regeln (die Standard-Regeln des Eurothrowers-Vereins) noch einmal in das Gedächtnis gerufen waren, begaben sich die Werfer zu den Scheiben, um ihre je 21 Würfe in den Disziplinen Messer 3m, 5m und 7m zu absolvieren. Die Reihenfolge war nicht vorgegeben, aber die meisten fingen mit 3m an, um sich dann Nachmittags ausgeruht auf die 5m und 7m zu konzentrieren. Die Schiedsrichter Stefan, Sepp und Hans notierten sorgfältig die erzielten Werte. Die meisten Werfer hatten ihre Äxte dabei, und so stimmte die Mehrheit für einen zusätzlichen Wettbewerb Axt 4m. Nach dem Auszählen der Stimmen wurde es noch einmal spannend: wegen Punktgleichheit mussten 4 Duelle stattfinden mit jeweils nur 3 Würfen auf Punkte.
Beim anschließenden Abendessen stärkte man sich wieder, dann wurden die Siegerurkunden verliehen. Beim Lagerfeuer konnte man dann feststellen, dass sich Lieder wie "House of the rising sun" auch zweisprachig (Englisch-Tschechisch) singen lassen. Nachdem ein Regenschauer alle in die Kneipen-Hütte trieb, wurde dort mit dem extra angereisten Akkordeon-Mundharmonika (-simultan)-Musiker bis spät in die Nacht gefeiert und gesungen, bis der letzte Werfer in seinem Quartier, ob Zelt, Zimmer oder Baumhaus, verschwunden war.
Noch ein Mal vielen Dank an Josef Klier, seine Familie und Helfer, die dieses gelungene Treffen auf dem gemütlichen Gelände der Wellness-Ranch ermöglicht haben!