Zum Training
So oft wie möglich üben! Wenn man nicht jede Woche zweimal trainiert, lernt man es auch, es dauert nur länger.
Um für das Werfen in Form zu sein, empfehlen sich 20-40 Liegestützen am Abend und etwas Üben mit einer dieser Fingerhanteln, bei der eine Feder zusammengedrückt werden muss (die Finger sind am Anfang oft zu schwach, lassen zu früh los).
Besonders am Anfang die Trainingszeiten nicht zu lang machen. Nach 15 Minuten werden die Arme lahm
(etwas später mit Johns Technik), die Konzentration lässt nach, und ihr trefft nicht mehr, studiert vielleicht sogar eine falsche Bewegung ein!
Zielgenauigkeit: Zielt nicht auf eine Fläche, sondern auf einen Punkt, z.B. eine Unregelmäßigkeit in der Maserung. Wahrscheinlich werdet ihr später feststellen, dass euer Messer immer ein Stück neben/unter/über dem anvisierten Ziel steckt. Verlegt den angepeilten Punkt dann einfach.
Natürlich kann man sich auch Zielpunkte aufmalen, oder Spielkarten oder Stofffetzen- oder Ringe verwenden. Dabei ist sinnvoll, die Ziele nicht alle in der Mitte eures Brettes anzubringen; sind sie über die ganze Wand verstreut (nicht zu nah am Rand), hat man beim Üben mehr abwechslung und trainiert nicht einseitig.
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Das Messer fliegt so, dass sich die Klinge absenkt und der Griff nach oben geht. Steckt das Messer also mit der Spitze unterhalb des Griffes im Holz, so hat es sich zu viel gedreht, weil ihr zu weit weg seid. Ist die Spitze oberster Punkt des Messers, seid ihr zu nah am Ziel. Im Idealfall sieht man nur die Rückseite des Griffs. Bewegt euch nur wenige Zentimeter vor oder zurück, um die richtige Entfernung zu finden. Während des Übens sollte man nur einen Parameter auf einmal ändern, also z.B. nur die Handhaltung und nicht gleichzeitig die Entfernung, damit man weiß, woran es liegt, wenn das Messer plötzlich nicht mehr steckt. |